Nun ja, viel gibt's da eigentlich nicht zu sagen. Aber was soll's...

Ich bin in Köln geboren und Jahrgang 1973. 1994 habe ich in Köln mein Abi gemacht, nachdem ich einmal eine Ehrenrunde gedreht habe... Danach ging es zur Bundeswehr und habe dann angefangen in Köln Jura (korrekt: Rechtswissenschaft) zu studieren.

Das Studium war das Ergebnis eines Münzwurfes... ;-). Nein ernsthaft jetzt. Ich habe in der Schule bei meinem Biologie Leistungskurs ganz gut abgeschnitten und überlegt, ob ich Biologie studieren soll. Ich denke, daß ich auch an Biologie gefallen gefunden hätte, aber ich wollte auch mal in die Juristerei 'reinschnuppern... Ganz zur Freude meines Vaters, der selber Jura studiert hat und Rechtsanwalt ist. Ich bin dann letztendlich bei Jura geblieben und habe es nicht bereut.

Im November und Dezember 1999 habe ich die schriftlichen Arbeiten und die Hausarbeit gelöst und am 25. März 2000 habe ich mündliche Prüfung im beeindruckenden Bau des OLG Köln gehabt und mein 1. Staatsexamen bestanden.
Inzwischen schreibe ich an meiner Doktorarbeit bei Prof. Dr. Stefan Muckel am Institut für Kirchenrecht und rheinische Kirchenrechtsgeschichte in Köln.

Das Studium war auch in etwa so, wie ich es mir vorgestellt habe; nur kam wegen der Größe der Fakultät selten ein persönlicher Kontakt zu den Professoren oder Privatdozenten zustande. Das war in den Seminaren dann anders, von der Dissertation gar nicht zu reden...

Ganz früher habe ich mal Tennis und Hockey gespielt. Nach Streitereien mit dem Mannschaftsbetreuer habe ich dann beides an den Nagel gehängt. Danach habe ich versucht, beim Eishockey Fuß zu fassen; das hat aber auch nicht wirklich funktioniert. Nachdem ich mich aus dieser Mannschaft verabschiedet habe, kamen einige Kollegen aus meiner Jahrgangsstufe auf mich zu und haben mich überredet doch mal in ihrer Baseballmannschaft mitzutrainieren.

Das war es dann. Der Sport ist die für mich goldene Mischung aus Mannschaftssport, bei dem man sich auch ab und zu persönlich in Szene setzen kann.

Die Mannschaft waren die (inzwischen umbenannten) Cologne Running Bones. Als wir (der Großteil der Mannschaft war in meiner Stufe) unser Abitur in der Tasche hatten, verstreuten wir uns in alle Himmelsrichtung und die Mannschaft zerbrach. Mit einigen anderen sind wir dann zu den Cologne Dodgers gewechselt.

Wir haben einige sehr erfolgreiche Spielzeiten gehabt, bevor ich mich schließlich mit dem Trainer/Manager überworfen habe (Das scheint mir leider immer so zu sein). Der Trainer der Dormagen Typhoons kannte mich seit den Tagen, wo ich angefangen habe Baseball zu spielen und hatte schon eine ganze Weile die Fühler ausgestreckt und Kontakt gehalten, so daß er nicht viel Aufwand hatte mich nach Dormagen zu locken.

Als es 1999 mit der Examensvorbereitung angefangen hat, habe ich mich dann den Handschuh an den berühmten Nagel gehängt, weil sich das Niveau auf dem ich spielen wollte mit der Vorbereitung nicht vertragen hätte. Der Trainingsaufwand wäre zu hoch gewesen. Eines von beiden hätte gelitten und das wollte ich nicht. Zusätzlich ist die Entscheidung leichter gefallen, weil sich die ersten Verschleißerscheinungen in der Schulter eingestellt haben.

So weit, so gut.

Nepal im Mai 2000.

ImpressumDieses Dokument im WWW: http://www.dominik-boecker.de/html/about.html

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