Die FAQ:

Warum hast Du Dir diese Mühe mit den Seiten gemacht?

Berge haben auf mich schon immer eine Faszination ausgeübt, deswegen war es (fast) klar, einmal einige der höchsten Berge der Welt mit eigenen Augen sehen zu wollen. Ich habe bei diesem Urlaub dann ein wunderbares Land mit kontaktfreudigen und herzlichen Menschen kennengelernt und bin seitdem von diesem Land noch mehr fasziniert. Ich möchte diese Faszination auch anderen näherbringen und Neugierde wecken.

Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Antworten übernehme ich keine Gewähr!

Ist so ein Unternehmen gefährlich?

Ja. Ich denke, daß ein solches Unternehmen gefährlich sein kann. Die Gegend in der man sich bewegt ist hochalpines Gelände.
Wir haben täglich (fast stündlich) Lawinenabgänge gehört und gesehen. Die Lawinen waren in der Regel größer, als diejenigen, die ich in den Alpen schon gesehen habe.
Wir sind unmittelbar neben und teilweise auch über Gletscher gelaufen, die sich um mehrere Meter am Tag weiterbewegen.

Auch kann man Höhenkrank werden; diese kann innerhalb von Stunden tödlich sein. Fast jedes Jahr sterben Touristen beim Trekking (teilweise mehrere im Jahr) auf den Routen, die wir gegangen sind, weil sie bekannte Grundverhaltensweisen für die Höhenanpassung nicht beachten und keine medizinische Hilfe erreichbar war, weil die Gegend trotz der Erschließung für den Tourismus medizinisch nicht gut versorgt ist.

Man muß sich vorher über die Gefahren informieren und auch wissen, wie man diesen ausweichen kann. Dazu werde ich aber (auch auf Nachfrage) keine Tips geben. Dieses Wissen können geprüfte Bergführer, Skilehrer und Medizininer wesentlich besser vermitteln, als ich.

Wann ist die beste Reisezeit?

Das kommt darauf an, was man machen will. Nepal ist ein sehr vielfältiges Land, das sowohl riesige Berglandschaften hat, aber andererseits auch mit subtropischen Gebieten aufwarten kann.
Wir waren im Mai zum Trekking in Nepal und es war sehr wenig los; damit hatte man keine überfüllten Lodges. Auf Chukkung Ri waren Tom und ich die einzigen Leute, die an diesem Tag dort unterwegs waren. Wenn es zu einem Unfall gekommen wäre, dann wäre es entsprechend schwieriger gewesen, schnelle Hilfe zu bekommen.
In Reiseführern wird oft Mitte Oktober bis Weihnachten als klassische Trekkingzeit erwähnt. Inzwischen habe ich gehört, daß es in dieser Zeit wohl recht voll ist und daß die Lodges manchmal niemanden mehr aufnehmen können, weil jedes Plätzchen besetzt ist. Das Wetter ist in der Regel recht stabil. Die zweite Zeit, die Erwähnung findet, ist April bis in den frühen Juni hinein. Hier ist das Wetter meist schön, kann aber von wolkigen und stürmischen Tagen unterbrochen werden.

Oberhalb von Namche Bazaar kann es immer, egal zu welcher Jahreszeit, Schnee geben. Windstille Tage sind in diesen Höhenlagen eher die Ausnahme.

Wie anstrengend ist so eine Tour?

Grundsätzlich geht man einige Stunden täglich, zwischendrin kann man zwar Pausen machen, aber man ist viel auf den Beinen. Wenn man keine Träger hat, dann trägt man seinen Rucksack selber (Meiner wog ca. 20 KG). Einen Tag lang schafft das eigentlich jeder; man ist aber mehrere Tage an Stück oder auch mal eine Woche in Folge mit diesem Gepäck unterwegs. Zusätzlich kommt noch die große Höhe dazu, man ist tagelang oberhalb von 3500m unterwegs. Oberhalb von 5000m wird es dann richtig anstrengend. Wenn man versucht mit dem Rucksack zügig zu gehen wird einem schwindelig, weil zuwenig Sauerstoff im Blut vorhanden ist.

Wie habt ihr Euch auf die Tour vorbereitet?

Ein spezielles Training haben wir eigentlich nicht gemacht. Tom und ich sind beide von Natur her körperlich recht fit, weil wir jahrelang Sport getrieben haben.
Wenn Ihr Euch fragt, was man an Kondition mitbringen muß, um die Tour zu schaffen, dann solltet ihr (so ihr keine Träger anheuert) körperlich so fit sein, daß ihr mit ca. 20 KG Gepäck im Flachland ca. zwei bis drei Stunden am Stück zügig gehen könnt und hinterher nicht völlig fertig seid. Die Tagesetappen selber sind zwar selten länger als 2 Stunden, aber es kommt noch die Anstrengung der Höhe dazu. Zudem möchte man ja auch, wenn man an einem neuen Ort angekommen ist, die Umgebung ein bißchen erkunden und in den Bergen herumstöbern.

Wie ist das mit dem Sauerstoff in der Höhe?

Mit der Höhe nimmt nicht nur die Sauerstoffsättigung der Atmosphäre, sondern viel wichtiger auch der Luftdruck ab, das Sinken des Sauerstoffgehaltes kann eigentlich vernachlässigt werden. Der Luftdruck unterstützt die Aufnahme des Sauerstoffes ins Blut; wenn der Luftdruck niedrig ist, dann wird der Sauerstoff schlechter ins Blut aufgenommen. Bei 3500m beträgt der Luftdruck nur noch 2/3 des Druckes auf Meereshöhe. Bei 5500m (ungefähr die Höhe von Kalar Pattar und Chukkung Ri) beträgt der Luftdruck nur noch 1/2 des Druckes auf Meereshöhe. Entsprechend weniger Sauerstoff ist im Blut vorhanden. Man friert leichter, ist weniger ausdauernd und denkt auch langsamer, als auf Meereshöhe. Genaueres zu diesen Zusammenhängen sollte Euch der Arzt Eures Vertrauen geben können.

Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

Ich will meine Dissertation zu Ende schreiben. Konkrete Reisepläne für eine größere Tour gibt's im Moment (leider) nicht. Es wird aber auf jedenfall wieder einen Reisebericht mit Fotos geben, wenn ich wieder eine solche Tour gemacht habe. Reizvolle Ziele gibt es ja zum Glück wie Sand am Meer; man muß nur die Augen ein bißchen aufhalten und darf sich von dem ganzen Organisieren nicht abschrecken lassen.
Das kann Euch ja "zur Not" auch ein professioneller Reiseveranstalter abnehmen. Konkrete Tips dazu kann ich nicht geben, weil ich mit Reiseveranstaltern keine Erfahrungen gemacht habe.

Jetzt kommt noch die obligatorische Liste mit den Bergen, die höher als 8000m sind:
zusammen mit den Namen der Erstbesteiger und dem Datum

Berg:           Höhe      Erstbesteiger:                                                    Datum:
Mt. Everest     8848 MüNN E. Hillary & Tenzing Norgay (evtl. Mallory & Irvine 8. Juni 1924) 29. Mai 1953
K2              8611 MüNN A. Compagnoni & L. Lacedelli                                      31. Juli 1954
Kangchendzönga  8586 MüNN G. Band & J. Brown                                                25. Mai 1955
Lhotse          8516 MüNN F. Luchsinger & E. Reiß                                           18. Mai 1956
Makalu          8463 MüNN J. Couzy & L. Terray                                              15. Mai 1955
Cho Oyu         8201 MüNN H. Tichy, S. Jöchler & Pasang Dawa Lama                           19. Oktober 1954
Dhaulagiri      8167 MüNN K. Diemberger, A. Schelbert & Nawang Dorje                        13. Mai 1960
Manaslu         8163 MüNN T. Imanishi & Gyaltsen Norbu                                      09. Mai 1956
Nanga Parbat    8126 MüNN H. Buhl                                                           03. Juli 1953
Annapurna I     8091 MüNN M. Herzog & L. Lachenal                                           03. Juni 1950
Hidden Peak     8068 MüNN P. Schoenig &  A. Kauffman                                        05. Juli 1958
Broad Peak      8047 MüNN M. Schmuck, F. Wintersteller, K. Diemberger & H. Buhl             09. Juni 1957
Gasherbrum II   8035 MüNN F. Moravec, H. Willenpart & S. Larch                              07. Juli 1956
Shisha Pangma   8012 MüNN 6 Chinesen & 4 Tibeter                                            02. Mai 1964

Die Höhenangaben der Berge variieren je nach Quelle.

Klettern auch Frauen an den hohen Bergen?

Aber natürlich! Frauen wird nachgesagt, daß Sie in großer Höhe ausdauernder sind, als Männer, weil Sie leidensfähiger und Schmerzunempfindlicher sind.
Junko Tabei war am 16. Mai 1975 als erste Frau auf dem Gipfel des Mt. Everest. 1979 war Hannelore Schmatz die erste Deutsche auf dem Gipfel. Marianne Walter war 1983 die erste Deutsche auf dem Shisha Pangma. Gaby Hupfauer war 1986 auf dem Broad Peak, 1987 auf dem Gasherbrum II und 1990 auf dem Cho Oyu jeweils die erste Deutsche auf dem Gipfel. Die (bisher) einzige Frau auf dem Kangchendzönga ist Ginette Harrison. Am erfolgreichsten war die am Kangchendzönga verstorbene Wanda Rutkiewicz, mit mindestens 8 Gipfelerfolgen (am Kantsch evtl. der 9. Gipfel). Weitere Besteigungen durch Deutsche sind mir nicht bekannt. Wenn ihr weitere Daten habt, dann kontaktiert mich bitte!

Wie kommt es, daß Du Dich als "Flachlandtiroler" für die hohen Berge interessierst?

Seit ich denken kann, sind wir in den Winterferien immer Skilaufen gefahren. Ich bin mit den Bergen also Groß geworden. Das Bergsteigen bekommt man dann ja fast zwangsläufig mit. In den Medien wird ja ab und zu darüber berichtet. Irgendwann hab' ich dann ein Buch über den Mt. Everest in die Hand bekommen und es innerhalb weniger Tage gelesen gehabt. Damit fing die Faszination an.
Dann wird auch immer wieder mal gefragt, welche Bücher zu Bergen bei mir im Regal stehen. Die Liste ist relativ umfangreich.

Was hat es mit Valid HTML 4.01! und auf sich?

Es gibt für (X)HTML bestimmte Syntaxregeln, die vom w3 Konsortium (kurz w3c) festgelegt werden. Wenn man sich an diese Regeln hält, dann sollte vom Grundsatz her kein Browser Darstellungsprobleme mit der Seite haben. Leider halten sich die wenigsten Webdesigner an diese Spezifikation, teilweise kennen Sie nichteinmal die Adressen, wo diese zu finden sind. Beispiele zu daraus folgenden Problemen finden sich auf dem Server von HTMLHelp.com. Manchmal findet man Seiten, die gar nicht mit dem von mir verwendeten Browser dargestellt werden können. :-(( Zum Glück gibt es ja zu fast jedem Thema mehr als eine Seite im Netz. Dann geht man halt einfach zur Konkurrenz. :-)

Wenn man unkorrektes HTML schreibt, dann muß man fast zwangsläufig Workarounds für einzelne Browser machen, die jeweils die spezifischen Bugs ausnutzen. Eine Garantie, daß die Bugs in der nächsten Version noch genauso vorhanden sind, gibt es aber nicht. Man macht sich also mehr Arbeit, als eigentlich notwendig ist. Das gipfelt dann teilweise in zwei (oder mehr) völlig unterschiedlichen Versionen einer Seite. Ein Riesenaufwand, der unnötigerweise betrieben wird.

Die Browserhersteller versuchen eigene Konzepte einzubringen, die nur auf ihrem Browser funktionieren, z.B. blinkende oder über den Bildschirm laufende Schrift. Das kann zu Darstellungsproblemen auf anderen Browsern führen, die Seiten können unlesbar sein. Es ist also eine Art Minimalkonsens dessen, was Browser beherrschen sollen. Ein Klick auf dieses Zeichen leitet die aktuelle Seite in einen sogenannten Validator, der die Seite auf Syntaxfehler prüft und evtl. Fehler kennzeichnet.

Eventuell denk ihr jetzt vielleicht, "Whow der Dominik ist abgedreht; Das Zeichen habe ich sonst noch nirgendwo gesehen. Der muß da was falsch verstanden haben." Dann schaut Euch doch mal den folgenden Artikel von Heise an: Web-Design. Genau diese Probleme werden dort erklärt und weitergeführt.

Warum hast Du die Schrift für den normalen Text so klein/groß gewählt?

Ich? Ich soll eine Schriftgröße gewählt haben?
OK. Ich gebe zu, daß ich für die Schriftart und Seitenabstände Empfehlungen an den Browser gebe oder manchmal auch bestimmte Farben gewählt habe. Der normale Text ist aber so groß, wie Ihr ihn in Eurem Browser eingestellt habt, bzw voreingestellt ist. Hier habe ich nur eine Schriftart und Abstände von dem rechten und linken Fensterrand empfohlen. Zudem kann im Browser auch eingestellt sein, daß die von mir gewählten Angaben nicht ausgeführt werden.

Diese Liste kann nur wachsen, wenn weitere Fragen gestellt werden.

Nepal im Mai 2000.

ImpressumDieses Dokument im WWW: http://www.dominik-boecker.de/feedback/faq.html

Valid HTML 4.01!